2015

Die alte Backstube, die bis zu diesem Zeitpunkt die Gemeindeverwaltung beherbergt wird abgerissen.

2014

Das Gemeindemehrzweckhaus wird eröffnet. Hier tagt der Ortschaftsrat und der Ortschaftsbürgermeister hält seine Sprechstunden. Außerdem finden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hier ein neues zu Hause.

1998

Die Kirchengemeinde baut die romanische Dorfkirche wieder auf. Sie setzt einen neuen Altar. Außerdem erhält die Kirche eine Heizung und ein neues Dach. Zusätzlich wird ein Gästezimmer mit Dusche und WC, ein Gemeinderaum und eine Küche eingebaut.
In der Kirche habe nun bis zu 100 Leute Platz. Die 70 Stühle sind nicht in Reihen, sondern in einer gemeinschaftlichen U-Form gestellt.

1996

Das alte Schulhaus wird zum Jugend- und Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Neben neuen Fenstern und Türen werden auch neue Sanitäranlagen eingebaut.

1990 - 1991

Die alte Backstube wird zum Gemeindeamt umgebaut.

1972

Die alte Kirche wurde bis auf die Grundmauern entfernt.

1963

Nach über zweihundert Jahren wird das Schulhaus nach einer Schulreform geschlossen. Die Schüler werden auf Schulen in den umliegenden Ortschaften aufgeteilt.

um 1933

In den 30er Jahren wird der Metebach unter die Erde verlegt. Er tritt nördlich des Dorfes wieder an die Oberfläche. In dieser Zeit wurde auch der untere Teich vergrößert.

1910

Die Metebacher verlegen in Eigenleistung eine Wasserleitung durch das gesamte Dorf.

1858

Der Kirchturm erhält eine neue Spitze

1818

Ungeachtet der ununterbrochenen beträchtlichen Unterstützungen- es waren bis zum Jahr 1818 72,425 Thaler und aller auf die Erhaltung und Sicherung des Nahrungsbestandes getroffenen Maßnahmen, geriet Neufrankenroda so in Zerfall, das es 1818 ganz aufgehoben werden musste. Von den Bewohnern wurde weder das festgesetzte Erbpachtgeld gezahlt, noch die Länderei bebaut. Ebenso verwüsteten sie ihre Wohnungseinrichtung. Obgleich sie nicht den geringsten Anspruch hatten, erhielten die Kolonisten zum Ankauf eines Wohnhauses in anderen Orten je 150 Thaler.
Nachdem Neu-Frankenroda als Gemeinde nicht mehr bestand, wohnten hier noch Dienstleute und Tagelöhner von Friedrichswert, denen die Gemeinde Metebach als Heimatbezirk zugewiesen wurde.

1837-1839

Traurige Berühmtheit erlangte unser Dorf als Ort der letzten öffentlichen Hinrichtung im Großherzogtum Gotha. Diese erfolgte am 18. Februar 1839.
Damals wurde Heinrich Kästner für den Mord an Friedrich Weiße mit dem Schwert enthauptet.
Kästner hatte den Schreinerlehrling Weiße am 31. Dezember 1837 auf dem gemeinsamen Weg nach Metebach im Aspacher Holz (ein kleines Wäldchen südwestlich von Metebach) ausgeraubt und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Das Opfer starb wenig später in Metebach.
Zur damaligen Zeit war es üblich, den Mörder am Schauplatz seines Verbrechens hinzurichten. Später wurde an der Stelle ein Sühnekreuz errichte, das noch heute an den Mord und die letzte öffentliche Hinrichtung erinnert.

1834

Die Kirche erhält eine neue Orgel

1798 Neufrankenroda wird gegründet

Auf Kosten der herzoglichen Kammer wurde 1798 in der Flur des Kammergutes von Neufrankenroda ein neues Dorf gegründet. Die neue Kolonie hatte den Zweck, das Wohl des Landes und der Untertanen zu fördern. Besonders der Stand der Waldarbeiter, die in dieser Zeit durch Mangel an Eigentum und Arbeit zum Diebstahl und Müßiggang neigten, sollte unterstützt werden. Die Gerichtsbarkeit des neuen Dorfes wurde dem Amt Gotha übertragen. Der neue Ort bestand aus 10 Scheunen, 10 Ställen und 10 Häusern, in welche anfänglich 5 Familien eingewiesen wurden.
Die Länderei wurde abgeteilt und mit Obstbäumen besetzt, zwei Brunnen gegraben und eine Holzung angepflanzt. Jedem Besitzer wurden 5,5 Acker Land zugewiesen. Die Anlage dieser Kolonie kosteten 12,75 Thaler. Neu-Frankenroda wurde nach Metebach eingepfarrt, erhielt aber einen eigenen Schullehrer.

1757 Siebenjähriger Krieg

Die Reichsexekutionsarmee unter Führung des Herzog von Sachsen-Hildburghausen zieht durch Thüringen um in der Schlacht bei Roßbach durch die Armee von Friedrich II. vernichtend geschlagen zu werden. In Metebach quartieren sich einige Generäle und höhere Offiziere ein. Die mehr als 400 Pferde der Truppe verbrauchen alle Heu- und Hafervorräte.

1743

Nachdem die größere Glocke der Metebacher Kirche zum dritten Mal gesprungen war, erfolgte in diesem Jahr der endgültige Umguß.

1733

Der Bau einer Schulwohnug wird genehmigt.

1712 Umbau der Kirche

Zu einer Zeit, als Bürgermeister noch richtig viel Geld hatten, finanzierte der damalige Schulze den Umbau der Metebacher Kirche. Der Innenraum der Kirche wurde umgestaltet. Herrliche Rötelmalereien im Stil des Bauernbarock und ein mit Sternen besetztes Holztonnengewölbe gaben der kleinen Kirche ein prachtvolles Aussehen.

1677

Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha kauft Metebach von den Herren von Erffa aus Friedrichswerth ab.

1597 - 1625

Die Pest wütet mehrmals in Metebach. Viele Metebacher lassen ihr Leben.

1416

Die Metebacher Kirche erhält Glocken. Die kleinere trägt die Aufschrift 1416 und ist vermutlich das Herstellungsjahr.

1347/1390

Im Zuge der Thüringer Grafenkriege gehen die Rechte an den Dörfern an die Thüringer Landgrafen, die Wettiner, über.

1317 älteste bekannte urkundliche Erwähnung

Metebach und Frankenroda werden in einer  Wangenheimischen Urkunde erwähnt. Die Brüder Friedrich und Albert von Wangenheim kommen in den Besitz der Dörfer

um 1300

Für den Bau einer Abtsburg in Fulda benötigt die Abtei Fulda Geld. Die Dörfer Metebach und Frankenroda gehen deshalb von der Abtei Fulda in den Besitz der Grafen von Henneberg und der Grafen von Wangenheim über.

1130 Bau der Metebacher St. Johannes Kirche

In Metebach wurde 1130 eine Kirche im romanischen Stil erbaut. Die dem St. Johannes geweihte Kirche liegt auf einer Anhöhe. Aufgrund des Namens und der erhöhten Lage könnte sie an der Stelle eines alten heidnischen Heiligtums gebaut worden sein

News

"Mutti" bleibt Bundeskanzlerin. AfD wird drittstärkste Kraft, die FDP ist wieder dabei.

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Vor 700 Jahren wurde Metebach in einer Urkunde erwähnt, als die Brüder Friedrich und Albert von Wangenheim in den Besitz des Dorfes kamen. Die St....

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